Pflanzenschutz

2020
Das Frühjahr 2020 began in den ersten zwei Monaten sehr nass mit 200 mm Regen. Trotzdem konnten wir mit der Unkrautbekämpfung im Getreide mit unserem Dammann trac beginnen.



2019
2019 war ein trockenes Jahr. Der Krankheitsdruck war jedoch aufgrund infizierter Pflanzkartoffeln bereits früh vorhanden. Wir haben daher wieder alle Spritzen eingesetzt.

Sowohl die gezogenen Dammann als auch der selbstfahrende Dammann funktionieren trotz des beträchtlichen Alters beider Maschinen (6 Jahre für die selbstfahrende Maschine und 7 Jahre für die gezogene Maschine) immer noch gut.

Wir haben dieses Jahr neue VF-Reifen von Mitas für die selbstfahrende Maschine gekauft. Jetzt verursachen wir mit einem niedrigeren Reifeninnendruck bei gleichem Gewicht eine geringere Bodenverdichtung.

Im Herbst 2019 haben wir auch den Fendt Rogator zur Vorführung im Einsatz gehabt. Wir überlegen, eine neue Spritze im Jahr 2020 zu kaufen und haben von abemec die Möglichkeit erhalten, mit dem Rogater zu arbeiten. Die Tatsache, dass dieser Selbstfahrer vollständig in Variodock für das GPS-Autopilotsystem und die Aufgabenregistrierung integriert ist, ist ein sehr großes Plus.

Über Fahrkomfort und Benutzerfreundlichkeit können wir uns auf jeden Fall nicht beschweren. Bei der Technik gefiel uns die Möglichkeit zwei Tanks zu haben und auch sonst war unser erster Eindruck sehr positiv.


2018




2017
2017 hatten wir einen trockenen Saisonstart, aber Mitte des Jahres wurde es feuchter, so dass der Krankheitsdruck enorm anstieg. Wir sind daher mit allen drei Spritzen gefahren, um die Krautfäule zu bekämpfen.

Die selbstfahrende Dammann Trac- und die zwei gezogenen Dammann Tandem-Spritzen haben auch in diesem Jahr wieder gut funktioniert. Aufgrund des hohen Krankheitsdrucks fuhren wir auch einige Nächte


2016
Im Frühjahr 2016 waren unsere beiden Dammann Spritzen zur Überholung bzw. Modernisierung Der Hard- und Software im Werk. Durch dieses Update können wir einige neue Funktionen wie die Kurvensteuerung und die neue pneumatische und hydraulische Gestängeführung mit 4 Ultraschallsensoren nutzen. Die Spritzsaison haben wir dann in der Gerste und anschließend den Rüben gestartet.


2015
Auch 2015 haben wir alles mit unseren beiden Dammann Spritzen gespritzt. Beide haben das Doppeltanksystem, wodurch wir zwei Mittel gleichzeitig ausbringen können. Die gezogene Tandemspritze hat inzwischen die dritte Saison ohne Probleme absolviert.

Die dreiachsige Selbsfahrspritze hat dieses Jahr die zweite Saison begonnen. Auch diese Maschine lief ohne großere Probleme. Auch dieses Jahr haben wir mithilfe der Fritzmeier-Sensoren während der Pflanzenschutzbehandlung flüssig gedüngt.




2014
Im Herbst 2013 haben wir beschlossen, die selbstfahrende Spritze zu kaufen, die wir im Sommer getestet haben. Die Technik ist die gleiche wie bei unserer gezogenen Spritze mit 2 Tanks und 6 Fritzmeier Sensoren. Einige Verbesserungen aus Erfahrungen mit der gezogenen Spritze wurden direkt umgesetzt. Die Spritze stand zunächst noch auf der Agritechnica in Hannover und wurde dann im Dezember ausgeliefert. Der Ersteinsatz war das abspritzen von Grünland.

In ein 12 ha großes Grasfeld haben wir unser Logo gespritzt. Dokumentiert haben wir das in folgendem Video:


Im Sommer haben wir natürlich hauptsächlich Kartoffeln gespritzt. Die Verbesserungen erleichtern uns den Alltag sehr. Der Autopilot von Reichhardt und die Sonic Sensoren haben wir erfolgreich eingesetzt. Auch der Doppeltank ist regelmäßig im Einsatz bei uns.




Die gezogene Dammann absolvierte ihre dritte Saison und hat wieder einige Hektar gemacht. Meistens war sie in den Kartoffeln und den Rüben unterwegs, während der Trac im Mais war.




Wir haben ein kleines Shooting im Dunkeln gemacht mit beiden Maschinen. Mit der LED-Gestängebeleuchtung kamen tolle Bilder zustande:

 
2013

2013 haben wir hauptsächlich mit den zwei Tandem-Spritzen gearbeitet. Die kleinere einachsige Spritze wurde nur zur Unkrautbekämpfung im Mais eingesetzt. Die ersten Tests wurden auch mit zusätzlicher Düngung der Kartoffeln unter Verwendung der Fritzmeier-Sensoren durchgeführt. Die ersten Ergebnisse scheinen dort gut zu sein, erfordern aber noch viel Feinabstimmung. Wir haben die Sensoren der alten Tandemachsenspritze (Greenseeker) verkauft und fahren diese Kombination mit dem Fritzmeier-Bock in der Fronthydraulik. Wie Sie auf dem Foto unten sehen können, scannt dieser Bock dieselbe Kartoffelreihe (Reihe 3) auf beiden Seiten des Traktors.


In dieser Saison haben wir auch zum ersten Mal einen Film mit unserer Drohne gedreht.


Wir schauen uns momentan nach einem Damman Trac mit 12.000l Tandemtank um. 2013 wurde diese Maschine erstmals gebaut (vorher waren max. 10.000l im Angebot) . Unsere größte Sorge ist allerdings, dass durch die drei Achsen zu viele Spurschäden verursacht werden. Im Video unten sehen Sie die Ergebnisse unseres Versuchs:



2012
Wir haben beschlossen eine neue gezogene Dammann Spritze zu kaufen, die speziell für uns gebaut wird mit einem Doppeltank und Biomassesensoren von Fritzmeier. Die Tests, die wir mit unserer alten Tandemspritze seit 2010 durchgeführt hatten, zeigten, dass die Sensortechnik praxistauglich ist, wir jedoch eine Spritze benötigten, die Teilbreiten variabel dosieren kann. Da unsere Böden hauptsächlich mit Gülle gedüngt werden und diese Düngung normalerweise mit Arbeitsbreiten von 5 oder 6 Metern erfolgt, gibt es innerhalb der Arbeitsbreite der Spritze (33 Meter) große Unterschiede. Wir fanden auch heraus, dass verschiedene Produkte oft unterschiedliche Dosierungen an derselben Pflanze erforderten. Eine Pflanze, die schnell wächst, muss mehr Mittel haben, um sie vor Krankheiten zu schützen (mehr Blattoberfläche), aber weniger Flüssigdünger, damit sie nicht zu schnell im Blatt wächst. Deshalb haben wir uns für das Doppeltanksystem entschieden. Ein Haupttank von 9000 l und ein kleinerer Tank von 3000 l machen zusammen 12.000 l.

Wir haben dieses Jahr auch an dem Projekt teilgenommen, bei dem wir gemeinsam an einer sauberen Maas gearbeitet haben. Dort haben wir den internationalen Maaspreis gewonnen.



2011
Wir haben mit den beiden gezogenen Spritzen gearbeitet. Auf den Bildern unten sehen Sie die Unkrautbekämpfung mit der 10.000 l Tandemspritze.

Die Experimente mit den Sensoren haben wir fortgesetzt und zum ersten Mal eine variable Krautabtötung mit dem Greenseeker durchgeführt. Die Sensoren messen wieviel Biomasse (Blätter) noch auf den Kartoffeln ist und auf dieser Basis wird die Menge von Reglone (Herbizid) angepasst. Wo das Kraut schon abgestorben war, wird viel weniger gespritzt als dort, wo das Kraut noch grün ist oder viel Unkraut steht. Auf diese Weise wollen wir 50 % Herbizid einsparen.

2010
Beide Spritzen waren im Einsatz. Die einachsige mit 6.000l ohne GPS und die große Tandem mit 10.000l und mit GPS. Die große Spritze wurde ausgerüstet mit verschiedenen Sensoren um zu sehen, welche Ergebnisse sie liefern und was wir mit diesen Daten machen können und auch wo die Unterschiede zwischen den Sensoren lagen. WIr haben Greenseeker, Optrix und Fritzmeier Sensoren am Gestänge montiert. Von einem Kollegen haben wir noch den Yara-Sensor ausgeliehen, um auch diesen in den Vergleich einbeziehen zu können.



2009
Wir spritzen wie gewohnt mit der Tandem Dammann. Hier sehen Sie einige Einsatzbilder unserer Spritze:
Die Spritze hat Hochgeschwindigkeitsachsen mit Luftbremsen. Auch die Übersicht im Spiegel ist durch die schmale Bauform sehr gut.
Durch die Deichselsteuerung ist die Spritze exakt Spurtreu. Angehängt wird sie in der K80-Kugel. Die Deichselsteuerung erfolgt mit Gyroskopen und der Antrieb ist komplett hydraulisch.
Der Tank ist auf einem separaten Rahmen montiert. Im Tank sind Schottwände, die das Schwappen der Flüssigkeit im Tank vermeiden. Alle Schmierstellen an der Spritze werden durch eine Zentralschmierung versorgt.
Das Befüllen der Spritze erfolgt am Boden. Beim Transport wird das Gestänge zur Sicherheit verriegelt.
Durch eine pneumatische Steuerung wird das Gestänge in der Neigung verstellt.
Die Höhe des Gestänges wird automatisch angepasst mit Ultraschallsensoren gesteuert. Die doppelten Düsen sind von der Kabine aus ansteuerbar.
Beim Spritzen fahren wir mit der Sensorsteuerung, die den Traktor genau in den Fahrgassen lenkt.
 
2008
Im Mai 2007 haben wir beschlossen, den Prototyp zu kaufen. Im September wurde er geliefert. Die Spritze ist ausgerüstet mit GPS und Variselect Düsenhaltern.
 
Die Maschine ist komplett hydraulisch angetrieben via Load-Sensing. Für den besten Fahrkomfort wird die Spritze in der K80 Kugelkopfkupplung angehängt. Komfort beim Befüllen verspricht die ausklappbare Einspülschleuse, die so kräftig ist, dass auch Pulver und gekörnter Harnstoff eingespült werden können (400 l/min)
 
Gesteuert wird alles vom ISOBUS-Terminal mit Joystick aus. Der Computer in der Mitte ist vom Greenseeker. Darüber lesen Sie mehr unter Precision Farming.
 
Im Film sehen Sie die Maschine bei der Arbeit:


Hier sehen Sie die Maschine im Einsatz. Wir können 50 ha spritzen mit einer Tankfüllung. Das spart viel Zeit und Kilometer, die wir bisher für die Tankfüllung gebraucht haben.
 
Wir spritzen bei einer Geschwindigkeit von 14 km/h und mit 220 l Wasser. Schneller fahren wäre rien technisch möglich, aber die Elektronik schaltet ab 15 km/h ab. Unter anderem wird die Spurführung, Gestängehöhe, Neigungskorrektur, GPS Teilbreitenschaltung und eine automatische Düsensteuerung, die druckabhängig die Düsen wechselt von der Elektronik geschalten.
Wenn die Maschine nicht spritzt, wird das Gestänge automatisch ganz nach oben gezogen, sodass beim Umdrehen keine Pflanzen beschädigt werden.
 
2007
2007 spritzen wir noch immer mit der gezogenen Dammann. Sie hält länger als jede andere Spritze bisher. Am Ende der Saison hat die Spritze 22.000 ha ohne größere Probleme gespritzt. Im Schnitt fuhren wir 14-15 km/h mit 210 l Wasser je Hektar.
 
Im Film sieht man gut, dass die Spritze noch tadellos ihren Dienst verrichtet.
 
 
Im Februar sind wir zu Dammann nach Buxtehude in Deutschland gefahren um die neue GPS-gestützte Teilbreitenschaltung auszuprobieren. Dort haben wir den neuesten Prototypen gesehen. Die Spritze ist ausgestattet mit der neuesten Technik und einem 10.000l Tank ohne Agilität, Wendekreis, Bodendruck, etc. zu beeinträchtigen. Natürlich haben wir einige Bilder von dieser Maschine gemacht, die wir Ihnen hier zeigen:
 
2006
DIe Dammann hat eine Knickdeichsel und ein Gestänge mit Dreieckskonstruktion. Der Hangausgleich funktioniert nicht mit Rollen wie bei Agrifac, sondern aktiv mit Pneumatikzylindern. Die Spritze ist ausgerüstet mit einer Doppelmembranenpumpe mit einer Leistung von 320 l/min. Während dem Befüllen steigt die Geschwindigkeit dank einem Injektor auf 700 l/min.
 
in 2006 musste auch die selbstfahrende Agrifac ersetzt werden. Wir haben lange nachgedacht, ob wir erneut einen Selbstfahrer kaufen wollen. Durch das neue kürzere Gestänge und die breiten Reifen wird der Verschleiß vom Gestänge sehr gemindert bei der neuen Maschine. Der recht kleine Tank wurde auf 4.000 l vergrößert und der Agrifac-Händler wollte uns unbedingt überzeugen, den neuen Selbstfahrer zu kaufen. Aufgrund des hohen Komforts und dem geringen Preis, den wir aufzahlen mussten kauften wir die neue Maschine mit 33 m Gestänge und 4.000 l Tank.
 
2003
2003 entschieden wir uns, die gezogene Agrifac gegen eine neue Dammann einzutauschen. Wir haben die Maschine in Deutschland gesehen und waren überzeugt von der Qualität. Nach 15 Jahren hatte die Maschine noch kein gebrochenes Gestänge! Die Gestänge unserer Agrifac haben wir inzwischen alle einkürzen müssen auf 33 m, weil 39 m nicht länger als anderthalb Jahre hielten. An den Scharnieren und den Verstrebungen gab das Material nach.
Also begaben wir uns auf die Suche nach den holländischen Dammann-Händler und kauften die 5.400 l große gezogene Dammann.
 
 
1998
1998 testeten wir den ersten Selbstfahrer. Das war eine gebrauchte Maschine vom Typ Cebeco. Insbesondere weil das Jahr so nass war, wurden wir schnell überzeugt. Wo das Schleppergespann nicht mehr weiter kam, fuhr der Selbstfahrer weiter. 1999 wird also unsere neue selbstfahrende Spritze geliefert mit Pflegebereifung auf Spurverstellfelgen von 1,5 auf 2,25 m. Es war eine der ersten Agrifac vom neuen Modell (Nummer 13). Das 39 m breite Gestänge ist mit luftdichten Düsen bestückt. Mit einem 3.400 l großen Tank und einer Bodenfreiheit von ca. einem Meter sind wir auch für große Schläge zunächst gerüstet. Die Claas-Kabine und die Luftfederung bieten besonderen Fahrkomfort.
Außerdem bekamen wir im gleichen Zuge eine neue gezogene Agrifac mit 3.900 l und 39 m Gestänge.
Beide Spritzen werden mit Müller Bordcomputer und Chipkarte ausgeliefert. Durch diese Karte und das Dacom Beratungsprogramm mit Wetterstation wird jeder Spritzung registriert und eine neue Phytophthora-Beratung berechnet. Die Arbeitsdokumentation der Spritze und gleichzeitig die Aktualisierung der Vorratsliste werden automatisch durchgeführt.
 
Geschichte
Die erste Spritze auf unserem Betrieb war eine angehängte Allays mit 24 m Gestänge und 1.100 l Tank. 1986 kaufte Louis van den Borne seine erste gezogene Cebeco Spritze mit 33 m Gestänge und 3.400 l Tank. Alle drei jahre ersetzte er die Spritze durch eine neue.
Pflanzenschutz          
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