Spaten

2019
Nach einigen Jahren Entwicklungszeit haben wir 2019 endlich unsere 6m breite Imants 38FSX Spatenmaschine ausprobieren können. Diese gezogene Spatenmaschine verfügt über einen separaten Untergrundlockerer, der in der Tiefe hydraulisch einstellbar ist. Zusätzliche Stützräder sorgen für eine gleichmäßige Tiefenführung.


Die Reifen sind mit einer Regelanlage für weniger Bodendruck auf dem Land und höheren Fahrkomfort auf der Straße ausgestattet. Die Spatenmaschine hängt in einem eigenen Hubwerk, das hydraulisch in der Tiefe eingestellt werden kann. Auch hier wurden zusätzliche Räder montiert, um die Tiefenführung zu verbessern. Die Spatenmaschine basiert auf der Imantserie 38 und hat eine Arbeitsgeschwindigkeit von 6,5 km/h. Dies gewährleistet eine Arbeitsleistung von 3 ha pro Stunde mit einem Dieselverbrauch von durchschnittlich 13 l/ha.



Imants wollte die Maschine auch ausführlich testen, deshalb haben wir testweise auch mit einem leistungsstärkeren Fendt 1050 mit 500 PS gearbeitet.

2018


2017
Auch 2017 war unsere Tiefenlockerer-Spatenmaschinenkombination wieder im Einsatz.


2016
Wir hatten ein spätes Frühjahr. Wir haben den Tiefenlockerer, den wir in 2015 getestet haben nun gekauft und alles damit gespatet.


2015
Wir haben wieder viel gespatet mit unserer Imants 57. Die Besonderheit war, dass wir den neuen Frontlockerer von Imants getestet haben. Er wird zwischen dem Traktor und der Spatenmaschine montiert, wodurch diese 30cm weiter nach hinten baut. De 6 Zinken lockern den Boden 30 cm tief bevor gespatet wird. Dadurch werden Verdichtungen nach dem Arbeitsgang mit der Spatenmaschine vermieden.


2014
Natürlich haben wir unsere Imants 57 Spatenmaschine noch. Dieses Jahr haben wir erstmals mit dem Fendt 939 gearbeitet. Speziell für den Einsatz vor der Spatenmaschine haben wir diesen mit 1000E Zapfwelle gekauft, damit wir mit weniger Motordrehzahl arbeiten können und so Diesel sparen. Außerdem haben wir eine pneumatische Sämaschine von Europarts mit einem Accord Fronttank montiert. Diese wird via Isobus gesteuert und daher mit dem Fendt Terminal bedient.



2013
Wir haben ungefähr die Hälfte unserer Anbaufläche gespatet dieses Jahr.


2012
2012 haben wir sowohl Kartoffeläcker als auch Rübenäcker mit der Spatenmaschine vorbereitet.


2010
Auch in diesem Jahr haben wir mit dem 936 und Reichhardt RTK und der Imants 57 gespatet.


2009
Unsere neue Spatenmaschine wurde im Herbst 2008 ausgeliefert. Die neue ist nicht mehr mit hydraulischem Antrieb ausgestattet, sondern wieder mechanisch und auf eine Geschwindigkeit von neuneinhalb Stundenkilometern eingestellt. Im Frühjahr haben wir eine neue Sämaschine auf unserer Spatenmaschine gebaut. Diese Granulatsämaschine ist pneumatisch, so dass die Verteilung des Saatguts besser ist. Der Tank ist auf einem austauschbaren Rahmen befestigt, sodass er im Herbst an unserem Grubber angebracht werden kann. Im Herbst wird er zur Aussaat von Getreide nach Mais verwendet. Schon jetzt konnten wir bei einer Arbeitstiefe von 30 cm eine Fahrgeschwindigkeit von 9,5 Stundenkilometern erreichen. Aufgrund des mechanischen Antriebs ist der Verbrauch pro Hektar auf 19,5 Liter zurückgegangen (weniger Kraftverluste als beim hydraulischen Antrieb). Die Arbeitsleistung beträgt immer noch rund 2,8 ha pro Stunde. Unser neuer Fendt 936 wurde Mitte der neuen Saison ausgeliefert und darf jetzt auch spaten.



Im Herbst 2009 fragte uns Imants, ob wir die neue 4,5m Maschine ausprobieren wollten. Sie hatten diese Maschine speziell für Neuseeland gebaut, aber sie war noch nie zuvor ausprobiert worden. Dass die Maschine nicht für den heimischen Markt bestimmt war, merkten wir schnell als wir versuchten nach Hause zu fahren. Da die Maschine in starrer Bauweise 5m breit ist, war der Straßentransport eigentlich unmöglich.



Auf dem Acker angekommen, wurden schnell einige schöne Fotos gemacht, bevor die Maschine in den Boden ging.

Beim Testen der Maschine stellte sich schnell heraus, dass sie eine enorme Kapazität hatte.
In Kombination mit dem GPS-gesteuerten RTK-System konnten wir eine Flächenleistung von 4 ha pro Stunde bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 13,4 l pro Hektar erreichen. Dies ist viel besser als unsere 3m Maschine.

2008
Im Frühjahr 2008 haben wir noch mit unserer alten Maschine gespatet, da diese noch mit einer Granulatsämaschine ausgestattet war. Wir haben den 930 mit einem automatischen Lenksystem von Reichhardt ausgestattet. Wie die anderen ist dieses Lenksystem vollständig in den Traktor integriert (also kein Motor am Lenkrad). Das System hat mit dem freien Egnos-Signal eine höheren Präzision als erwartet (offiziell 30 cm).



Nachdem alle Parzellen, die die direkt eingestät werden mussten, bearbeitet waren, fuhren wir erneut mit dem Prototyp 57. Wir hatten gerade einen Demo-Traktor von Abemec erhalten, um ihn mit unserem 930 zu vergleichen. Mit der neuen Spatenmaschine konnten wir 9,5 km/h fahren, was 2,8 ha pro Stunde entspricht. Die Spatenmaschine drehte sich einigermaßen gut, nur die hydraulisch angetriebene Krümelwalze verursachte Probleme. Der Hydraulikmotor wurde ziemlich heiß, wodurch die Dichtungen begannen zu lecken. Die erforderliche Hydraulikleistung ist sehr hoch, so dass der Verbrauch pro Hektar sicherlich nicht niedriger war als bei der alten 52-Maschine. Der Fendt 930 Professional von Abemec war ein großer Erfolg. Das Fahrwerk und die neue Kabine und die Fahrgeschwindigkeit von 60 km haben uns sehr gut gefallen. Nur der Kraftstoffverbrauch war etwas enttäuschend. Aufgrund des neuen Motors (Tier III) verbraucht er fast fünf Liter mehr Diesel pro Stunde als unser 930. Außerdem hat unser alter 930 325 PS, der 930 Professional aber nur 300 PS.

2007
Dieses Jahr haben wir mit dem 930 gespatet. Wir wollten die Effizienz des Schleppers erhöhen indem wir die Ballastierung erhöhen (bessere Traktion bei dem hohen Gewicht der Spatenmaschine). Die Flächenleistung hat sich aber nicht verbessert, weil wir für ein optimales Arbeitsbild nicht schneller als 7,3 km/h fahren wollen. Der Vebrauch ist im Vergleich zum 824 allerdings gesunken. Durchnschnittlich haben wir 19,6 l/ha benötigt. Auch das Einarbeiten von Zwischenfrüchten hat ohne Probleme funktioniert, wie Sie hier sehen können.

Im Winter 2007 haben wir den neuen Prototyp einer Spatenmaschine von Imants getestet. Die 57 hat 6 anstatt 4 Spatenarmen pro Ring.Dadurch steigt die Flächenleistung der Maschine theoretisch um 30%. Die Krümelwalze dieser Maschine wird hydraulisch angetrieben via Loadsensing-Hydraulik und automatisch an die Arbeitsgeschwindigkeit angepasst. Der erste Eindruch von der Maschine war positiv und wir versuchen sie im nächsten Frühjahr ausführlicher testen zu können.
 
2005
Wir haben versucht, die Spatenmaschine mit einem kleinen Schlepper (Fendt 818) einzusetzen. Das ging erstaunlich gut, der Verbrauch liegt aber ungefähr gleichauf mit unserem 824 und beträgt ungefähr 21 l/ha.


2004
Wir haben eine neue Spatenmaschine von Imants gekauft. Auch diese haben wir mit einer Granulatsämaschine ausgerüstet. Mit der neuen Maschine konnten wir einen Verbrauch von 21 l/ha realisieren, was weniger als beim Pflügen ist, obwohl die Flächenleistung größer ist. Ein weiterer Vorteil dieser Maschine ist, dass sie sehr einfach zu bedienen ist.


2003
In 2003 haben wir die neueste Imants Spatenmaschine getestet. Mit dieser Maschine konnten wir mit 7,3 km/h fahren und die Flächenleistung dadurch stark vergrößern auf 2 ha/h.
 
 
1999
1999 ließen wir einen Granulatstreuer auf die Spatenmaschine bauen, sodass wir direkt in die Maschine Saatgut oder Dünger streuen können. Im Ersteinsatz haben wir eine Fläche mit Granulat gegen Nematoden behandelt.

 
1998
1998 haben wir mit dem Spaten begonnen. Die erste Spatenmaschine, die wir kauften war eine Imants mit 2,8m Arbeitsbreite. Diese Maschine hat eine höhenverstellbare Stützwalze, mit der die Arbeitstiefe eingestellt werden kann. Wir haben mit dem Fendt 614E und einem Fendt Favorit 824 gespatet, wobei die Arbeitsgeschwindigkeit bei rund 4,5 km/h lag. Dadurch ergibt sich eine Flächenleistung von 1 ha/h bei einem Dieselverbrauch von rund 24 l/ha.
 
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